Die Terrassenlagen in den Weinbergen werden auf besondere Weise erlebbar. Wer sich auf die mittel bis schwere Strecke begibt, der überwindet bis zu 170 Höhenmeter. Dabei wechseln sich steile Etappen mit ebenen Wegstrecken ab. Der Weinpfad startet am Weinhof. Von dort geht es – ein Stück parallel mit dem Röttgen-Weinpfad – zunächst in Richtung Bahnhof und weiter bis zum Geisentreppchen. Durch die Weinberge führt zunächst eine Treppe, später ein steiler Pfad hoch zum Brückstücksweg. Gutes Schuhwerk ist vor allem bei nasser Witterung erforderlich. Für die kleine Anstrengung werden Sie mit grandiosen Blicken auf die Weinbergslage Röttgen, die Mosel und die Nachbargemeinde Lay belohnt. Dieser Streckenabschnitt ist steinig, steil und vermittelt einen Eindruck der harten Weinbergsarbeit. Durchatmen heißt es am Brückstücksweg, der flach in Richtung Winningen führt. Wen Sie diesen Panoramaweg schlendern, können Sie erahnen, warum im Mai tausende Besucher zum Steillagen-Weinfest pilgern und warum hier, hoch über dem Ort, zum Lichterglanzfest die Weihnachtsbäume leuchten. Und wenn ab und zu Traktoren tuckern, dann sind dies vermutlich Gäste, die per Weinbergsrundfahrt, oft auch feuchtfröhlich, die Natur erkunden.